Berufsunfähigkeit – lohnt sich eine Versicherung?

Berufsunfähigkeit

Wann ist man berufsunfähig und lohnt sich eine Versicherung?

Viele glauben bei einem vermeintlich sicheren Beruf wie z.B. im Büro, nicht so schnell berufsunfähig zu werden. Zwar sind Unfälle nach wie vor eine der häufigen Gründe berufsunfähig zu werden, jedoch können psychische Erkrankungen wie Burnout oder andere Krankheiten wie Krebs jeden treffen und sind mittlerweile das häufigste Risiko. Eine rechtzeitige private Absicherung wird deshalb unbedingt empfohlen.

Wer kennt das nicht, einen schmerzenden Rücken oder Knie was anfänglich nicht sehr beachtet wird aber sich im laufe der Jahre zu dauerhaften chronischen Erkrankung entwickeln kann. Die meisten Arbeitnehmer verdrängen den Gedanken, dass sie dadurch eines Tages ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Vor allem Personen mit Bürojobs sind meist der Ansicht, dass sie nie berufsunfähig werden können, denn stehen oder sitzen kann man ja fast immer irgendwie, so deren Glaube.

Psychische Erkrankungen sind mittlerweile die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit

Aktuell sind psychische Erkrankungen und Nervenerkrankungen die häufigsten Gründe einer Berufsunfähigkeit, gefolgt von Krebserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats. Durch derartige Erkrankungen ist den Arbeitnehmern meist nicht mehr möglich ihren Beruf weiter wie bisher auszuüben.
Statistisch wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Arbeitslebens Erwerbsgemindert. Aufgrund dessen ist einen private Berufsunfähigkeitsversicherung durchaus wertvoll. Bei einer Erwerbsminderung oder totalen Erwerbsunfähigkeit erhält der Arbeitnehmer von der gesetzlichen Versicherung abhängig von der Dauer seiner bisherigen Versicherungszeiten meist nur eine geringe Rente und die private Berufsunfähigkeitsversicherung kann die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und gewohntes Einkommen schließen.

Ab wann gilt man als berufsunfähig?

Dies ist meist von den jeweiligen Bedingungen abhängig, so kann beispielsweise vereinbart sein, dass eine Berufsunfähigkeit vorliegt wenn man den letzt ausgeübten Beruf nicht mehr zumindest zu 50% für eine Dauer von mehr al 6 Monate ausüben kann. Eine unabhängige Beratung durch einen Versicherungsmakler ist daher meist zu empfehlen um den passenden Schutz zu finden.

Auch gibt es die Möglichkeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren mit Lebens- oder Rentenversicherungen. Davon ist allerdings abzuraten, denn bei möglichen finanziellen Engpässen kann ein derartiges Kombinationsprodukt oft teuer sein und schwieriger zu halten.

Vorerkrankungen zwar schwierig jedoch nicht unmöglich

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeit werden Fragen zu möglichen Vorerkrankungen gestellt, wodurch es eventuell schwierig werden kann den gewünschten Versicherungsschutz zu bekommen. Allerdings sind Vorerkrankungen nicht immer ein Grund für eine Ablehnung und der Versicherungsmakler kann gegeben falls Ausnahmen vereinbaren, daher ist es wichtig auf jeden Fall die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten um später im Schadensfall nicht den Versicherungsschutz zu verlieren.

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